Felix Hell

Concert Organist

biographie
 

Konzertorganist Felix Hell ist ein Phänomen in verschiedener Hinsicht. Gepriesen als der “probably most well known young concert organist worldwide” (Dr. John Weaver, The Juilliard School), and  “undoubtedly one of the major talents of the century” (Dr. Frederick Swann, Präsident der American Guild of Organists), setzt er “standards that many established  and honored older players would struggle to equal” (“The American Organist”).

 

Felix Hell wurde 1985 in Frankenthal/Pfalz geboren. Er erhielt Klavierunterricht seit seinem siebten Lebensjahr und ersten Orgelunterricht im Alter von acht Jahren, zunächst bei Bezirkskantor Eckart Mayer, ab 1997 dann an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg. Von 1994 bis 1999 erhielt er acht Erste Preise bei Jugend musiziert. Seit September 1999 lebt und studiert Felix Hell in den USA: bis 2001 an der Juilliard School, New York, von 2001 bis 2004 am Curtis Institute of Music, Philadelphia; von 2004 bis 2008 am Peabody Institute der Johns Hopkins University, Baltimore. Abschlüsse: 2004 - Konzertexamen und Bachelor of Music; 2007 - Artist Diploma (Solisten-Diplom); 2008 - Master of Music. Zur Zeit setzt Felix Hell seine Studien als Doktorand an der Johns Hopkins University mit dem Ziel der Promotion zum Doctor of Musical Arts fort.

 

Über sein reguläres Studium hinaus erhielt Felix Hell in Meisterkursen und Privatunterricht wertvolle Impulse bei Martin Lücker (Frankfurt), Oleg Jantschenko (Moskau), Pieter van Dijk  (Amsterdam), Leo Krämer (Speyer), Wolfgang Rübsam (Chicago/Saarbrücken), Franz Lehrndorfer (München), Gillian Weir (London), Marie-Claire Alain (Paris), Donald Sutherland (Baltimore), Joan Lippincott (Princeton University), und Martin Jean (Yale University).

 

Seine pianistische Ausbildung erhielt Felix Hell bei Waltraud und Prof. Siegbert Panzer an der Hochschule für Musik und Bildende Künste in Mannheim, dann bei Frank Levy an der Juilliard School, und schliesslich bei Anne Petit und Edward Aldwell am Curtis Institute of Music.
 

Schon früh wurde die besondere Eignung und Neigung von Felix Hell zum Konzertieren offenkundig. Mittlerweile kann Felix Hell über 700 Solo Konzerte für sich verbuchen. Im In- und Ausland, darunter in Frankreich, Spanien, Italien, Russland, Island, Lettland, Norwegen, Jamaica, Australien, Neuseeland, Singapur, Malaysia, Korea, Kanada und in den USA erspielte er sich in Kathedralen und Konzertsälen Kritiken höchsten Lobes. Allein in den USA gab er mehr als 450 Konzerte in 44 Bundesstaaten.

 

Orchestererfahrungen umfassen Konzerte mit dem Charleston Symphony Orchestra und dem Jacksonville Symphony Orchestra, beide USA, dem National Academy Orchestra of Canada, dem McGill Chamber Orchestra, Montreal/Kanada, der Kalamazoo Symphony, Michigan, der Deutschen Streicherphilharmonie und der New England Conservatory Philharmony. Sein Debut in der berühmten Boston Symphony Hall gab Felix Hell im November 2004.

 

Meilensteine seiner noch jungen Karriere waren die dreimalige Aufführung des Orgelgesamtwerkes von Johann Sebastian Bach in den USA und in Deutschland, sowie die zweimalige Aufführung des Orgelwerkes von Felix Mendelssohn-Bartholdy.


Neben seiner Konzerttätigkeit ist Felix Hell sowohl in der praktischen Kirchenmusik wie auch der Lehre verplichtet. Er ist Organ Artist Associate an St. Peter's Lutheran Church in Manhattan, New York, Distinguished Organist in Residence an der Lutherischen Theologischen Hochschule in Gettysburg, und Assistant Professor for Organ am Sunderman Conservatory in Gettysburg. Seit 2011 ist Felix Hell Distinguished Visiting Artist  an der Kosin Universit
ät in Busan, Süd Korea. 


Felix Hells Discographie umfasst acht CDs. Seine Musik wurde aufgeführt von Sendern  in Deutschland, den USA, den Niederlanden, Australien, Neuseeland, und von BBC-London.


photo by katya chilingiri